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Selbstversorgung durch den eigenen Garten
bringt immer etwas, auch wenn man nur ein paar Obstgehölze
im Garten stehen hat und wenn man wenige Beete mit
Kartoffeln, Bohnen, Salat, Möhren und Zwiebeln unterhält.
Noch effektiver, als Gemüseanbau im Freiland ist der Anbau
im Gartengewächshaus. Das passt auch in den kleinsten
Reihenhausgarten. Hier kannst du die wichtigsten
Küchenkräuter anbauen, sowie Frühgemüse, Gurken und Tomaten.
Prinzipiell empfehle ich bei der Selbstversorgerwirtschaft
immer klein anzufangen, dafür aber effektiv zu wirtschaften.
Man kann in einem verhältnismäßig kleinen Garten wirklich
viel und vor allem gutes Gemüse ziehen. Das gelingt, wenn
der Boden gut bearbeitet, die Aussaaten und Pflanzungen
sachgemäß und zur rechten Zeit ausgeführt werden und das
Gartenland durch Vorkultur, Nachkultur und Zwischenkultur
[und Mischkultur] rationell genutzt wird. Denn wir können
auf diese Art die einzelnen Gemüse besser pflegen und das
Unkraut zur rechten Zeit mit wenig Aufwand eindämmen. Zur
Düngung und Bodenverbesserung sollten Gartenabfälle und Laub
zu
Kompost verarbeitet werden. Die Kompostmiete wird im Mai
mit Speisekürbis und Zucchini bepflanzt, welche den Platz
über den Sommer unkrautfrei halten und interessante Gemüse
für mediterrane Kochrezepte liefern ;-)
Um
Selbstversorger zu werden ist es nicht immer clever,
einen alten Dreiseiten-Hof zu kaufen und extensive
Gartenflächen zu kultivieren. Schnell hat man sich mit den
anstehenden Arbeiten verzettelt und seine Kräfte
überschätzt. Außerdem gehört zur Selbstversorgerwirtschaft
und zum selbstbestimmten Leben auch das unabhängige Wohnen,
und das heißt möglichst unabhängig von Krediten zu sein.
Alte sanierungsbedürftige Immobilen sind ein Fass ohne
Boden.
Besser ist es, klein anzufangen.
Ein völlig autarkes Leben kann letztlich
aber nicht das Ziel des "Selbstversorgers" sein - es ist
Unfug zu glauben, man könne allein auf irgendeiner Insel der
Seligen leben. Dagegen ist die Idee der weitgehenden
Selbstversorgung innerhalb einer Region schon realistischer.
Der Schlüssel zur regionalen Selbstversorgung ist bereits
vorhanden und zwar in Form der so genannten regionalen
Währungen [Freigeld]. Momentan gibt es etwa 28
funktionierende Regio-Währungen innerhalb der
Schweiz/Deutschland/Österreich.
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