| |
Auf der Webside des Bundesministeriums für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist zu lesen: "Es ist
äußerst ratsam, stets einen Nahrungsmittelvorrat für einen
Zeitraum von 14 Tagen im
Haus zu haben. So stehen Sie und
Ihre Familie in einem Notfall nicht mit leerem Magen da.
Denken Sie bei der Planung Ihrer individuellen
Vorratshaltung an die Essgewohnheiten und geschmacklichen
Vorlieben Ihrer Familienmitglieder. Dann sind Sie für alle
Eventualitäten bestens gerüstet."*
Auf der eben genannten Seite folgen dann Tipps und
Lebensmittel-Listen wichtiger Grundnahrungsmittel. ->
->
ernaehrungsvorsorge.de
Wer einen Kleingarten bewirtschaftet und sein eigenes
Obst
und Gemüse anbaut, der wird sicher auch einen Teil seiner
Ernte verarbeiten und lagern. So kann der
Kleingartenbesitzer in Bezug auf Lebensmittelversorgung für
Notfälle die Prioritäten anders setzen.
Wer einen Garten hat, der kann sich das ganze
Jahr mit frischem Obst und Gemüse versorgen, wenn er seinen Garten klug bestellt
hat. Selbst wer keinen Keller zur
Verfügung hat, der kann Winteräpfel und Gemüse
in einer schlichten Erdmiete aufbewahren. So hält sich
z.B. der 'Rote Eiserapfel' [ eine unserer ältesten
Apfelsorten - ca. seit dem 16.Jahrh.] bis zum übernächsten Sommer in der Miete.
Er schmeckt zwar nicht sehr würzig, ist aber
auch nicht sauer, und er wird mit der Lagerung schmackhafter.
Verwendet wird er als Wirtschaftsapfel.
Man kann auch einige der alten, ergiebigen
Gemüsearten anbauen, die früher jeder Bürger oder Bauer für
schlechte Zeiten als Notvorrat zur Verfügung hatte. Ich
denke da etwa an Steckrüben, Kürbis, Pastinaken und Kohl, zu denen es mittlerweile die
schmackhaftesten
Rezepte gibt. Heute finden sich
Kohlrübensuppen, Kürbis- oder
Weißkrautsuppen auf den
Speisekarten der Sterneköche, und wir
bestaunen das.
Das Thema Suppen passt übrigens hervorragend zur Problematik
der Notvorräte. Wer Konserven für den Vorratskeller kaufen
will, der sollte bedenken, dass im Falle einer Katastrophe
oft kein Strom, Gas und fließendes Wasser zur Verfügung
stehen. Auf einem Notkocher lassen sich dann
Suppen besonders gut kochen - selbst für viele Personen.
So sollte nach meinen Erfahrungen der Notvorrat an Konserven
vor allem aus Lebensmitteln bestehen, die leicht zu
Suppen
verarbeitet werden können [z.B. zu
Gulasch- und
Gemüseeintopf]. Fertige Eintöpfe oder Gulaschsuppen in Dosen
gehen auch, doch meist sind da viele Geschmacksverstärker
drin. Für einen Notfall wäre das nicht schlimm, doch der
Notvorrat muss ja auch von Zeit zu Zeit erneuert und somit
aufgegessen werden.
Zwei weitere wichtige Zutaten, die ebenfalls immer zur
Verfügung stehen sollten, sind Wasser und Salz.
[*Quelle:
http://www.ernaehrungsvorsorge.de/de/private-vorsorge/notvorrat/
- 13.1.2012]
Impressum
Links |
|